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Mittwoch, November 30, 2005

Tote bei den Teletubbies!

naja, zumindest fast!
das schlechte musik zeitweise an körperverletzung grenzt war mir wohl auch schon länger klar, aber das es mal so kommt:

150 Verletzte bei Autogrammstunde der Boygroup US5 in Hamburg

Hamburg (dpa/lno) - Bei einer Autogrammstunde der Boygroup US5 in einem Elektronikmarkt in Hamburg-Harburg sind am Montag mehr als 150 Menschen verletzt worden. Nach Polizeiangaben kam es beim Eintreffen der deutsch-amerikanischen Popband vor 3500 Fans auf dem Parkdeck des Einkaufscenters zu einem handfesten Gedränge. Neun Menschen mussten in einem Krankenhaus versorgt werden. Etwa 150 Fans konnten am Ort medizinisch betreut werden. Die Autogrammstunde wurde nach nur drei Minuten beendet.

via lübecker nachrichten


...keine 4 minuten und 150 verletzte; chaos, panik und anarchie auf den rängen! alles wovon die ramones oder die sex pistols ihr lebenlang träumten bringen 5 castingopfer in 3 minuten fertig. der mediamarkt kocht und kein auge bleibt trocken!jungpubertierende hyperventilierinnen rennen absperrgitter nieder und drücken brandschutztüren ein -- ein fest für die sinne! dabei mussten bereits zuvor auftritte in köln und stuttgart wegen eben deshalb abgebrochen oder abgesagt werden und ob hysterische mädchen-horden bei konzerten oder autogrammstunden überrachend sind kann ich mir auch nicht vorstellen der veranstalter hätte also besser vorgesorgt oder eben auch diesen auftritt abgesagt!
- aber halt was sag ich denn da, wie soll er denn sonst die promotion machen, war sicher eine klasse publicity und bei kurzläufern wie us5 zählt doch eh jede verkaufte single, vielleicht da aber auch nur wieder der neid aus mir weil ich ja selbst gern da gewesen wär... oh... oh nein, ich werd schon wieder hysterisch!...

Neulich auf dem Weg zur Uni...


... tja, man muss halt aufpassen wo man hin tritt wo doch so viel scheiße rumliegt!

Montag, November 21, 2005

Du bist Deutschland!

Samstag, November 19, 2005

Bushido: Eine 'Vorliebe' für die FDP und Paris Hilton


...Als Rapper mag er seine Qualitäten haben, das Reden aber sollte man ihm verbieten. In einem Interview mit der Netzeitung schindet Bushido dieser Tage wieder mit selten dämlichen Bemerkungen Eindruck.

Berlin (joga) - Wie bescheuert ist das denn? Dass Bushido die FDP etwa gegenüber den Grünen bevorzugt ("Ich habe nichts mehr übrig für diese Ökos"), mag ja noch angehen. Auch wenn der Parteivorsitzende der Liberalen womöglich Schwierigkeiten hätte, zu akzeptieren, dass das Schimpfwort "Schwuchtel" nun mal eben "generell so im Sprachgebrauch verankert" ist.

Respekt "kannst du nur verlangen, wenn du anderen Menschen auch Respekt entgegen bringst", weiß Bushido. Wie sich das mit seinem Frauenbild vereinbaren lässt, bleibt sein Geheimnis.

Paris Hilton etwa halten viele für ein Dummchen. Für Bushido aber ist sie "einfach so'n dummes Stück Fleisch, da bin ich echt Sexist. Ich hätte die einfach gerne für den Geschlechtsakt: erniedrigen und dann tschüss."

Um diese Äußerung dumm zu finden, muss man Paris Hilton nicht kennen. Man muss nicht einmal wissen, ob Bushido sie kennt. Eines wüsste man aber doch gern: ob der Rapper naiv oder aus Berechnung so spricht. Respekt gibts für beides nicht.

Artikel via laut.de


...Ah, ein neo-liberales comming-out! aber ob wir uns wirklich sorgen machen müssen den charmanten "Staatsfeind Nr.1" von nebenan in einer verkleidung aus rosa polohemd mit aufgestelltem kragen, prosecco-glas einen hand und paris hilton am andern arm im moloch der prommi-partys untergehen zu sehen?
- nein, ich glaube nicht, man hat ja schließlich einen ruf zu verlieren der einem einen plattenvertrag und viel geld beschehrt hat und dann ist da ja auch noch die vorbildfunktion
der alptraum der pädagogen! sowas setzt man nicht leichtfertig aufs spiel.
und daher wird es wohl doch die berechnung sein die aus dem herrn bushido spricht!

street credibility rulz!

edit:

leider schluckt die blogger-software immer wieder die links!
also:
hier der taz-artikel "sabotage aus dem kopfhöhrer" (der alptraum der pädagogen):
http://www.taz.de/pt/2005/11/16/a0024.nf/text
und hier das orginal interview mit bushido aus der netzeitung:
http://www.netzeitung.de/default/368196.html

Google Spaß

1. Geh auf Google.de

2. Gib "Failure" ein. (auf deutsch: "Versagen")

3. Klick auf "Auf gut Glück!" (Ist der Button neben suchen!!!!)

4. Verbreite diese Anweisung, bevor die Google-Leute das ändern


...na gut einige wird das ergebnis nicht überraschen dennoch wünsche ich viel spaß!

Montag, November 07, 2005

Soziale Verantwortung


Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus
Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden.


Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von
Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen,
wenn ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter
Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die
Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt
dafür, daß sie in den
Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt.


Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, daß sogar der
Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein
Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut
eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im
Osten.


Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel
zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte
produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.


Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze
haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.
Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie
genug. Also hat der Herr
Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt.


Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren
von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen
Euro geschickt.


70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel
Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.


Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute
eingestellt. Hurra, Herr Müller. Nachdem die neue Fabrik von Herrn
Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt,
daß er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele
Fabriken und Milchprodukte.


Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom
Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist
nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben.


Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.
Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist
ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die
steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie
gekauft. Weil
er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die
alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen
und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.


Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon
gemerkt, daß der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen habt,
als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.


Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig
einen Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr Müller für
jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat.


Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht.
Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm
geht.


Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür,
daß es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller.


Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn
Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein,
das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller
seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind
praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus.
Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da
spart er was, der Herr Müller. Und sparen ist eine Tugend, das wissen
wir alle.


Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr
Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muß ich
euch sagen, daß man so etwas einfach nicht tut.


Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch
einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die
Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens
billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für
den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat.

...heute im überquellenden email-postfach gefunden!

Mittwoch, November 02, 2005

Der Sparwahn greift um sich!


..."Da überall gespart werden muss, nutzt die Kripo in Bayern jetzt auch die Bahn, um zum Einsatzort zu gelangen. Damit die Kripo-Beamten nicht in den falschen Zug steigen, gibt es an einigen Bahnhöfen spezielle Anzeigetafeln. So zum Beispiel im Münchner Hauptbahnhof"...

geklaut beim Zwiebelfischchen, Spiegel-Online

Der neue Taz Kino-spot,

oder: Kann man bild-leser herabwürdigen?
springer und seine schergen scheinen überzeugt davon, doch warum? - jeder bild-leser der die "anforderungen" des klischees dessen sich die taz bedient erfüllt (feister stiernacken in ballonseide und feinrip mit ständig erhöhter drüsenfunktion und einer faktenfreien meinung) wird wohl an der bildzeitung nichts auszusetzen haben und dazu stehn das er sie täglich liest.
vielleicht war der tazspot auch einfach ein wenig zuviel realität für die springer-herren! ich denke:
Das ist OK so!